Fachbeiträge

Sie haben Stimmprobleme? Eine Praxis für Logopädie ermöglicht gezielte Stimmtherapien bei Erwachsenen

Von einer Stimmstörung (Dysphonie) spricht man, wenn die Leistungsfähigkeit der Stimme eingeschränkt ist und der Klang der Stimme sich verändert hat.

Eine Stimmstörung kann verschiedene Ursachen haben. Hält die Veränderung der Stimme, z. B. durch Heiserkeit, länger als 2 Wochen an, können Sie bei einem Arzt (HNO-Arzt, Phoniater), einem Logopäden oder einem Stimmtherapeuten in einer Praxis für Logopädie Rat und Hilfe finden.

Stimmstörungen bei Erwachsenen können vielfältig sein und funktionelle, organische oder psychogene Ursachen haben

Mögliche Ursachen für Stimmstörungen:
  • stimmliche Überlastung (z. B. berufsbedingte Faktoren wie langes Sprechen im Lärm)
  • Stress und psychische Probleme
  • langanhaltende Heiserkeit (oft in Verbindung mit einer Erkältung)
  • durch einen Unfall bedingtes Traumata im Bereich des Kehlkopfes
  • durch Krankheiten bedingte Lähmungen der Stimmlippen (z. B. bei ALS, Parkinson)
  • ungünstige anatomische Gegebenheiten

Die Stimmtherapie in einer Praxis für Logopädie unterscheidet 3 Arten von Stimmstörungen:

1. Funktionelle Stimmstörungen

Bei einer funktionellen Stimmstörung verändern sich Stimmklang und Stimmleistungsfähigkeit. Ein hörbares Merkmal bei dieser Stimmstörung ist die Heiserkeit. Die Stimme klingt heiser, rau und kraftlos. Zusätzlich können Trockenheit und Räusperzwang, sowie das Gefühl einen „Kloß im Hals zu haben“ auftreten.

2. Organisch bedingte Stimmstörungen

Bei einer organisch bedingten Stimmstörung wird die Stimmerzeugung durch pathologisch-anatomische Veränderungen im Bereich des Kehlkopfs beeinträchtigt. Ähnlich der funktionellen Stimmstörung klingt die Stimme anfänglich heiser, rau und man hat das Gefühl, sich ständig räuspern zu müssen. Des Weiteren kann die Stimme doppeltönig klingen, sowie eine tiefere bzw. höhere Stimmfarbe haben. Bei einer ausgeprägten Stimmstörung kann die Stimme sogar gänzlich ausbleiben und es kann zu einem Hustenreiz beim Schlucken kommen.

3. Psychogene Stimmstörungen

Psychogene Stimmstörungen entstehen durch psychosomatische und psychosoziale Einflüsse, wie z.B. Stress. Bei den Betroffenen wechselt die Stimme zwischen tonlos und stimmhaft. Oft kann man nur noch flüstern, sich jedoch laut räuspern und stimmhaft lachen.

Stimmstörungen können in einer Praxis für Logopädie mit Hilfe einer Stimmtherapie behandelt werden

Egal ob die Stimmstörung durch Heiserkeit, durch psychogene Faktoren oder durch eine organische Ursache auftritt, sollte zunächst von einem Arzt die genaue Ursache und Schwere der Stimmstörung festgestellt werden. Dies wird u.a. mit Hilfe einer Untersuchung des Schwingungsverhaltens der Stimmlippen (Stroboskopie) oder einer computergestützten Stimmuntersuchung (Phonetogramm, Stimmfeld) ermittelt.

Die ärztliche Untersuchung schafft Klarheit über die Art und das Ausmaß der Stimmstörung und verordnet bei Bedarf eine logopädische Behandlung.

Mit der Verordnung für eine Stimmtherapie können Sie dann eine Praxis für Logopädie aufsuchen. Die Logopädin führt mit Ihnen ein ausführliches Anamnesegespräch. Im Anschluss daran erfolgt eine Stimmdiagnostik. Dadurch kann eine individuelle Stimmtherapie auf Sie abgestimmt werden.

Grundsätzlich verfolgt die Stimmtherapie das Ziel, wieder eine möglichst klangvolle und leistungsfähige Stimme zu erlangen.

Mit Hilfe einer Stimmtherapie in einer Praxis für Logopädie lässt sich die Stimme verbessern und ein ganzheitliches Wohlbefinden wiederherstellen.

Wie können Stimmstörungen vorgebeugt werden?

Um eine optimale Kommunikationsfähigkeit in Beruf und Alltag zu gewährleisten, sollten Sie:

  • bei berufsbedingten Stimmerkrankungen die Schleimhäute feucht halten und vor dem Unterricht oder Vorträgen die Stimme einsprechen
  • für eine gute Belüftung der Räume sorgen
  • nicht gegen Lärm ansprechen
  • bei Infekten und/oder einer akuten Kehlkopfentzündung die Stimme schonen
  • bei Stimmanstrengungen eine Pause einhalten
  • deutlich artikulieren
  • Rauchen, Alkohol oder chemisch belastete Atemluft vermeiden
  • Stress reduzieren

Wie ist der Ablauf einer Stimmtherapie in einer Praxis für Logopädie?

Ziel einer Stimmtherapie in einer Praxis für Logopädie ist es, dass Sie eine möglichst klangvolle und leistungsfähige Stimme zurückgewinnen.

Unter Einbeziehung einer ausführlichen Beratung arbeiten Logopäden je nach Diagnostikergebnissen mit unterschiedlichen Methoden, sowie gezielten Körper- und Atemübungen.

Die Stimmtherapie in einer logopädischen Praxis wird somit immer gezielt auf Sie abgestimmt und bezieht Ihre gesamte Körperhaltung mit ein.

Bei einer Stimmstörung wird durch die logopädische Therapie speziell die Atmung und die Spannung im Bereich der Stimmlippen harmonisiert, damit eine erneute Überlastung vermieden werden kann. Bei organischen Stimmerkrankungen wird neben der logopädischen Behandlung auch medikamentös und mikrochirurgisch behandelt.

Stimmstörungen können auch schon im Kindesalter auftreten. Oft werden diese durch hyperfunktionelle Komponenten, wie zu viel Spannung, ausgelöst und äußern sich dann als funktionelle Stimmstörungen. Aber auch organisch bedingte Stimmstörungen sind bei Kindern möglich. Bei Verdacht einer Stimmstörung und bei Heiserkeit, die länger als 2-3 Wochen anhält, sollten Sie mit Ihrem Kind einen Kinderarzt aufsuchen und mit ihm die Ursachen abklären. Falls eine Stimmstörung vorliegt, kann eine Therapie in einer Praxis für Logopädie mit vielfältigen kindgerechten Übungen gute Erfolge erzielen.

Wenn Sie Fragen zu den Therapiemöglichkeiten von Stimmstörungen haben, berate ich Sie in meiner Praxis für Logopädie in Berlin Steglitz-Friedenau gerne in einem persönlichen Erstgespräch.

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